Wir denken volle Kraft voraus
Erzeugung
Aktiv zur Energiewende beitragen. Wir wollen unsere Fernwärmeerzeugung bis zum Jahr 2035 dekarbonisieren. 10 Jahre früher als es das Klimaschutzgesetz vorschreibt.
Wir denken volle Kraft voraus
Aktiv zur Energiewende beitragen. Wir wollen unsere Fernwärmeerzeugung bis zum Jahr 2035 dekarbonisieren. 10 Jahre früher als es das Klimaschutzgesetz vorschreibt.
Nicht, weil wir so nette Menschen sind. Als kommunaler Versorger tragen wir nicht nur die Verantwortung für viele kommende Generationen von Flensburgerinnen und Flensburgern, sondern sind mitverantwortlich für das Klima weltweit, wenn auch nur einem kleinen Teil.
Alte Idee mit großer Zukunft
Aktuell produzieren wir Energie zum größten Teil mit unseren beiden hochmodernen Gas- und Dampfturbinenanlagen Kessel 12 und 13. Beide sind für den Einsatz von Wasserstoff geeignet und können entsprechend umgerüstet werden.
‚Szünde‘, würde man in Flensburg zu Energieverschwendung sagen. Deshalb nutzen wir die Abwärme, die bei der Stromerzeugung anfällt, als Fernwärme.
Das Flensburger Kraftwerk hat deshalb einen Wirkungsgrad von über 90 %. Da geht nicht viel Energie verloren. Aber das ist nur ein Zwischenschritt. Bis 2035 wollen wir unsere Fernwärme dekarbonisiert an unsere Kunden liefern. Dafür gibt es einen genauen Fahrplan, der alle Schritte bis dahin genaustens beschreibt. Hier geht es zu unserem Transformationsplan.
2027 wollen wir schon die erste Großwärmepumpe in Betrieb nehmen, die bis zu 30 % dekarbonisierte Wärme produzieren wird.
Hebelwirkung
Ganz schön plietsch so eine lange Leitung, denn damit versorgen wir 90 % der Haushalte in Flensburg, Glücksburg und das dänische Padborg mit Fernwärme. Damit sitzen wir am größten Stellhebel Flensburgs zur CO₂-Freiheit. Wenn wir in unserem zentralen Kraftwerk dekarbonisiete Fernwärme liefern, ist mehr als 90 % der Wärmeversorgung der ganzen Stadt dekarbonisiert.
Grenzwerte unterschreiten
Das Kraftwerk (Kessel 11) hat eine moderne Filteranlage. Die vorgeschriebenen Grenzwerte können wir damit deutlich unterschreiten. So lagen z. B. die Staubemissionen 2025 zu 100 % unter dem gesetzlichen Grenzwert. Ein Teil der Filterstäube wird übrigens in der Zementindustrie weiterverarbeitet.
für mehr Effizienz
Ein Kraftwerk arbeitet am effektivsten und umweltschonendsten, wenn es nicht dauernd beschleunigt oder abgebremst, sondern gleichmäßig gefahren wird. Nun wird aber nicht zu jeder Zeit gleichviel Energie gebraucht. Darum betreiben wir zwei große Wärmespeicher mit rund 60.000 m³ heißem Wasser.