Tipps zum Wärmeverbrauch

Richtig heizen

  1. Mit jedem Grad Raumtemperatur sinkt der Verbrauch an Heizenergie um bis zu 6 %. In Wohnräumen reichen 21 °C aus.
  2. Heizen Sie Räume nur nach Bedarf. Mit einem Thermostatventil am Heizkörper lässt sich die Temperatur entsprechend einstellen, mit programmierbaren Modellen sogar individuell nach Tageszeit, z. B. für ein warmes Bad morgens und abends.
  3. Ungenutzte Zimmer sollten nicht auskühlen, sondern auf 15 °C geheizt werden, da sonst aus Nebenräumen Energie abgeführt wird. Schalten Sie auch bei längerer Abwesenheit die Heizung nie ganz ab!
  4. Damit sich die Wärme im Raum verteilen kann, Verkleidungen, lange Vorhänge oder Möbel vor Heizkörpern vermeiden. Sie schlucken bis zu 20 % der Wärme.
  5. Schotten dicht! Türen von beheizten Räumen schließen. Gleiches gilt für Rollläden am Abend.
  6. Gluckernde Heizungen weisen auf Luft in der Leitung hin, die bis zu 15 % Energie kosten kann, daher entlüften Sie diese besser.
  7. Den Fachmann fragen: Heizsysteme mit Zirkulationspumpe sollten über eine Zeitsteuerung verfügen. Ein Austausch alter, ungeregelter Modelle lohnt sich binnen weniger Jahre. Auch ein hydraulischer Abgleich Ihres Heizsystems kann Sinn machen. Ebenso das Anbringen von Heizkörper-Reflexionsplatten in Heizkörpernischen.

 

Richtig lüften

  1. Die richtige Dosis Frischluft verhindert Schimmelpilz und feuchte Wände. Schließlich produziert ein 3-Personen-Haushalt statistisch gesehen bis zu 45 Liter Wasserdampf pro Tag.
  2. Drei bis vier Mal täglich Stoßlüften für zwei bis fünf Minuten bei ganz geöffneten Fenstern und Türen ist besser als Dauerlüften. Ist tagsüber keiner zu Hause, reicht morgens und abends. Bei neuen, dichten Isolierglasfenstern sollten Sie häufiger lüften, dennoch sparen diese Energie.
  3. Je kälter es ist, desto kürzer und häufiger sollte gelüftet werden.
  4. Auch bei Regen kann gelüftet werden, sofern es nicht reintropft. Die kalte Außenluft ist trotzdem trockener als die warme Zimmerluft.
  5. Lüften Sie direkt nach dem Duschen oder Kochen. Lassen Sie Türen zu anderen Räumen geschlossen, speziell zu weniger beheizten, um ein Kondensieren an kalten Wänden zu verhindern.
  6. Innenliegende Bäder sollten auf kürzestem Weg durch ein anderes Zimmer gelüftet werden.
  7. Zimmer, in denen Wäsche trocknet, geschlossen lassen und öfter lüften. Auch nach dem Bügeln empfiehlt es sich, zu lüften.
  8. Stellen Sie große Möbelstücke nicht direkt an die Wand, sondern lassen Sie bis zu fünf Zentimeter Platz, damit sich keine Feuchtigkeit sammelt.
  9. Kontrollieren Sie den Wasserdampfgehalt in der Luft mit einem Hygrometer. Ein Wert zwischen 40 und 60 % ist ideal.

 

Fenster checken

  1. Kontrollieren Sie regelmäßig die Dichtungen bzw. rüsten Sie diese bei alten Fenstern nach. Auch auf Haustüren oder Außenrollladendeckel sollten Sie ein prüfendes Auge haben.