10.03.2021

Flensburger Stadttheater schneller digital

Seit März nutzt das Flensburger Stadttheater die Vorteile echter Glasfaser der Stadtwerke Flensburg. Schnelles Internet mit konstant hohen Übertragungsgeschwindigkeiten ist für die städtische Bühne hinter den Kulissen unverzichtbar.

Bereits Ende letzten Jahres entschied sich das Theater für eine Umstellung auf die Stadtwerke-Glasfaser. Sven Simon, der die Geschäftskunden der Telekommunikation bei den Stadtwerken betreut, musste dazu etwas kreativ werden: „Eigentlich verlegen wir Glasfaser nur im aktuellen Ausbaugebiet, aber direkt gegenüber liegt einer unserer Technikstandorte (POP = point of presence) und die Tiefbauarbeiten von dort zum Theater waren dadurch überschaubar.“

Aber mit dem Gebäudeanschluss waren die Arbeiten noch nicht beendet. Um die Vorteile der Glasfaser 100%ig und überall nutzen zu können, ist es wichtig, dass die Lichtwellenleiter nicht nur zum Gebäude geführt werden, sondern dass auch innerhalb des Gebäudes Glasfaser liegt. Dessen Verlegung hat das Stadttheater selbst in die Hand genommen und profitiert nun von 150 Mbit/s symmetrischer Bandbreite, das bedeutet up- und download von Daten laufen in dieser gleich hohen Geschwindigkeit. Das ist gerade beim Umgang mit hohen Datenmengen, die bei einem Theater zum Tagesgeschäft gehören, von existentieller Bedeutung. Die Übertragung Video-, Musik- und Bilddateien in höherer Qualität benötigt eine schnelle Datenanbindung, wenn alles reibungslos laufen soll. Und ganz wichtig: Nicht nur beim Runter- sondern auch beim Hochladen.

„Für unsere Arbeitsabläufe im Schleswig-Holsteinischen Landestheater ist ein schnelles und zuverlässiges Internet unverzichtbar. Angesichts unserer vielen Standorte verteilt auf SH greifen wir verstärkt auf die Kommunikation über digitale Plattformen zurück. Deshalb sind wir froh über die nun deutlich verbesserten Arbeitsbedingungen im Flensburger Stadttheater – und es gilt: „45 min netzlos“ finden bei uns nur noch geplant und auf der Bühne statt!“, betont die Generalintendantin und Geschäftsführerin des Schleswig-Holsteinischen Landestheaters Frau Dr. Ute Lemm.

Insgesamt geht der Glasfaserausbau in Flensburg, Glücksburg und Harrislee, und damit die digitale Zukunft der Region mehr als gut voran. Ulla Meixner, Geschäftsbereichsleiterin Telekommunikation, ist zufrieden: „Wir haben schon mehr als 50 Prozent aller Ausbaugebiete erschlossen. Keine andere größere Stadt in Schleswig-Holstein baut ihr Glasfasernetz so flächendeckend und konsequent aus wie wir. Damit sind wir auch digital im hohen Norden ganz oben. Auch dieses Jahr haben wir uns viel vorgenommen und werden im April mit dem nächsten Ausbaugebiet starten.“