Wasserglas wird mit Flensburger Leitungswasser vom Wasserhahn gefüllt.

Trinkwasser aus Flensburg

Unser Trinkwasser

Das Trinkwasser in Flensburg ist von hervorragender Qualität. Grund genug für uns, Ihnen auch beim Service nur das Beste zu bieten.

Wasser ist unser Lebensmittel Nummer 1. Des Trinkwasser in Flensburg ist durch eine mächtige natürliche Deckschicht vor Verunreinigungen geschützt.

Damit dieses Wasser zuverlässig zu Ihnen gelangt, betreiben die Stadtwerke Flensburg zwei Wasserwerke ‚Ostseebad‘ und ‚Flensburg Süd‘. Hier wird das Grundwasser belüftet und gefiltert, bevor es seinen Weg durch das 357 Kilometer lange Rohrleitungssystem zu Ihrem Wasserhahn nimmt. Zwei Wassertürme sorgen dafür, dass der Wasserdruck konstant hochgehalten wird.

Das Flensburger Trinkwasser ist mit 1,4 und 1,6 mmol/l dem Härtebereich zwischen weich und mittel (früher Härtebereich 2) zugeordnet. Es liegt knapp über der Grenze vom weichen zum mittleren Härtegrad.

  • Anmeldung bei Einzug

    Sie melden sich für die Versorgung mit Trinkwasser telefonisch an. Unser Service steht Ihnen dafür von 8 bis 20 Uhr unter der Rufnummer 0461 487-4440 zur Verfügung.

Gut zu wissen

Informationen rund ums Wasser

Netzgebiete

Immer da, wenn man es braucht – unser Trinkwasser.

5 Mio. m3 Trinkwasser kommen in Flensburg jedes Jahr aus der Leitung. In den zwei Wasserwerken holen wir das Rohwasser aus 7 bis 300 m tiefen Brunnen und verarbeiten es zu Trinkwasser. Dieses Wasser fließt dann über das 357 km lange Rohrnetz zu Ihnen. Das Netz und die Anschlüsse werden laufend kontrolliert. Für gleichmäßigen Druck sorgen die beiden Wassertürme. Sie stehen im Osten und im Westen der Stadt Flensburg an den höchsten Punkten und sind gleichzeitig Wasserspeicher.

In folgenden Gebieten in Flensburg wird die Versorgung mit Trinkwasser durch andere Betreiber zur Verfügung gestellt:

  • Gebiet Sindram / Grenzlandkaserne: Sindram Bau / Thomsen + Vierguts
  • Gebiet Fachhochschule / Universität: GMSH
  • Gebiet Walddorf Tremmerupweg: Wald-Dorf Entwicklungs GmbH
  • Gebiet Tarup: Wasserverband Nord

AUFBEREITUNGSSTOFFE

Wasserqualität

Für die Trinkwasseraufbereitung sind gemäß Trinkwasserverordnung § 16 Abs. 4 im Wasserwerk Ostseebad sogenannte Aufbereitungsstoffe notwendig, über die wir Sie gern informieren würden:

  • Zur pH-Wert Regulierung: Natronlauge
  • Zur Reduzierung der Färbung und Unterstützung der Filtration: Polyaluminiumhydroxidchloridsulfat

Beide Stoffe sind in der Liste des Umweltbundesamtes für Aufbereitungsstoffe Trinkwasser gelistet und entsprechen den dort genannten Anforderungen. Außerdem erfüllt unser Wasser selbstverständlich alle Anforderungen der gültigen Trinkwasserverordnung.

wasser

Installation

  • Beratung

    Der Trinkwasserhausanschluss ist Teil des öffentlichen Versorgungsnetzes. Er stellt die Verbindung vom Versorgungsnetz mit der Anlage in Ihrem Haus her. Die technische Ausführung ist nur durch einen vom DVGW (Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e.V.) zugelassenen Fachbetrieb herzustellen, der auch bei uns registriert ist.

    Stellen Sie schon vor Beginn der Arbeiten an Ihrer Anlage die Frage, ob der Installationsbetrieb an den Trinkwasseranlagen arbeiten darf. Trinkwasser ist ein Lebensmittel: Arbeiten an der Anlage können Auswirkung auf die Qualität Ihres Trinkwassers haben. Es ist nur Material einzubauen, welches den Anforderungen entspricht und sich nach der Beschaffenheit des Trinkwassers richtet.

    Ihre persönlich Beratung:

    Telefon: 0461 487-1310
    Montag ‒ Dononnerstag 08 ‒ 16 Uhr
    Freitag 08 ‒ 12 Uhr

     

  • Hausanschluss

    Damit das Wasser genauso frisch, gesund und rein aus Ihrem Wasserhahn kommt, braucht es aber Sachverstand – eine gute Trinkwasserhausanschlussanlage. Das ist die Verbindung zwischen Versorgungsnetz und der Anlage in Ihrem Haus. Die kann die Qualität des Trinkwassers nämlich beeinträchtigen, zum Beispiel wenn Material verwendet wird, das nicht den Anforderungen oder der Beschaffenheit des Wassers entspricht. Deshalb darf die Installation nur von zugelassenen Fachbetrieben ausgeführt werden, die auch bei uns registriert sind. Klären Sie am besten frühzeitig, welchen Betrieb Sie mit den Arbeiten beauftragen können.

    Das brauchen wir von Ihnen:

    1. Adresse des geplanten Bauvorhabens
    2. Grundstückslageplan Maßstab 1:500
    3. Gebäudegrundriss mit erkennbarem Eintrittspunkt der Versorgungsleitungen und dem Hausanschlussraum (nach DIN 18012)
    4. Spitzenvolumenstrom in Liter/Sekunde
    5. Vollständiger Name der Bauherr*in und ggf. der Fachplaner*in mit aktuellen Kontaktdaten
    6. Terminplan, sofern vorhanden

     

  • Technisches und Rechtliches

    Die Bedingungen der ‚AVBWasser V‘ (Verordnung über Allgemeine Bedingungen für die Versorgung mit Wasser) sowie die ergänzenden Bestimmungen der Stadtwerke Flensburg müssen erfüllt, anerkannt und mit einer Unterschrift auf dem ‚Wasserversorgungsantrag‘ bestätigt werden.

    So läuft’s

    Möchten Sie eine Trinkwasseranlage installieren und in Betrieb nehmen lassen? Einfach Anmeldeformular ausfüllen und an uns faxen.

  • Kontakt
  • Standrohr für jeden Zweck

    Die Stadtwerke Flensburg bieten die Möglichkeit, verschiedene Standrohre/Hydrantenaufsätze für folgende Zwecke zu mieten:

    • Bauwasser
    • Tief- und Hochbau
    • Neubauvorhaben
    • Märkte, Feste und Veranstaltungen
    • Kanal- bzw. Rohrnetzspülungen
    • Aufstellung und Rückbau
      (nach Absprache auch außerhalb der Geschäftszeiten)
    • Absicherung
    • Einweisung in die Bedienung

    Für die Ausgabe von Standrohren benötigen wir 3 Arbeitstage Vorlauf.

    Bei Interesse haben Sie hier schon die Möglichkeit, den Mietvertrag sowie Informationen zu den Preisen zu erhalten.

    Kontaktdaten

    Telefon: 0461 487-4334
    Telefax: 0461 487-1611

    E-Mail senden

    Geschäftszeiten

    Montag bis Donnerstag 08:00 - 15:00 Uhr
    Freitag 08:00 - 11:00 Uhr
  • Löschwasser

    Der Grundschutz betrifft den Brandschutz in Wohn-, Gewerbe-, Misch- und Industriegebieten ohne erhöhtes Sach- und Personenrisiko.

    Hier bekommen Sie Auskunft über die Wassermengen an Hydranten der Stadtwerke Flensburg. Grundlage ist das DVGW-Arbeitsblatt W 405 (Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e.V.).

    Objektschutz

    Der Objektschutz ist ein zusätzlicher Löschwasserbedarf für den Brandschutz, der über den Grundschutz hinausgeht. Objekte mit erhöhtem Sach- und Personenrisiko sind z. B. Industrieanlagen, Hotels und Hochhäuser mit Wandhydranten und Sprinkleranlagen.

    Bitte beachten Sie: Die von uns angebotenen Trinkwasserhausanschlüsse werden auf Basis des Trinkwasserbedarfs gemäß DIN 1988 bemessen und orientieren sich nicht am Bedarf des Objektschutzes. Die Bereitstellung von Löschwasser aus unserem Trinkwassernetz kann in diesem Fall nicht über die Leistungskapazität des Trinkwasserbedarfs hinaus erfolgen.

    Falls Sie weitere Informationen zum Objektschutz benötigen, bitten wir Sie, sich mit uns in Verbindung zu setzen.

    E-Mail senden

Information zum Umgang mit ungenutzten Trinkwasseranlagen

Trinkwasserleitungen über einen längeren Zeitraum nicht genutzt – was tun?

Wenn Gebäude oder Gebäudeteile dauerhaft oder vorübergehend geschlossen sind oder nicht genutzt werden, hat dies Auswirkungen auf die Trinkwasser-Installation. Was in diesen Fällen zu tun ist, haben wir hier für Sie zusammengefasst.

  • Verantwortung beim Betreiber

    Ab dem Übergabepunkt ist der Betreiber einer Trinkwasser-Installation verantwortlich für die Trinkwasserqualität bis zur letzten Zapfstelle im eigenen Haus. Der Betreiber muss ebenfalls dafür sorgen, dass von ihm keine störenden Rückwirkungen auf das öffentliche Trinkwasser-Netz ausgehen.

  • Leitungen über längeren Zeitraum nicht genutzt

    Wird ein Betrieb, ein Gebäude oder eine Gebäudeeinheit (z. B. eine Wohnung) längerfristig – das heißt länger als etwa sieben Tage – nicht genutzt, muss der Betreiber sicherstellen, dass das Trinkwasser dort weiterhin geschützt ist. Bei einem längeren Stillstand besteht die Gefahr einer Verkeimung des Trinkwassers bis hin zur Bildung von Legionellen, da das Wasser in den Leitungen steht.

  • Was ist genau zu tun?

    Zum Schutz des Trinkwassers sind die Vorgaben der DIN EN 806-5 und der DIN 1988-100 zu beachten. Ist abzusehen, dass eine Anlage bis auf weiteres nicht mehr benutzt wird, gibt es zwei Möglichkeiten:

    1. den bestimmungsgemäßen Betrieb aufrechterhalten oder
    2. die Trinkwasser-Installation vorübergehend stilllegen (Betriebsunterbrechung).
  • Was ist der bestimmungsgemäße Betrieb?

    Ein bestimmungsgemäßer Betrieb ist die Durchströmung mit Trinkwasser, das heißt, die regelmäßige Nutzung aller Wasserhähne und Entnahmestellen (Duschen, Toiletten…) im Gebäude bzw. in der Wohnung. Der bestimmungsgemäße Betrieb einer Trinkwasser-Installation beinhaltet, dass das Trinkwasser in der Anlage mindestens alle sieben Tage, besser alle drei Tage, vollständig ausgetauscht wird. Dies kann durch regelmäßiges Öffnen aller Wasserhähne/Entnahmestellen sichergestellt werden (dafür gibt es auch automatische Spülarmaturen).

    Am besten ist, einmal mit kaltem und einmal mit heißen Wasser von mehr als 55 °C zu spülen, um den Bakterienbefall zu reduzieren. Immer so lange spülen, bis Wasser mit konstanter Temperatur fließt.

  • Was ist die vorübergehende Stilllegung? (Betriebsunterbrechung)?

    Bei der Stilllegung einer Trinkwasser-Installation in einem Gebäude ist diese mit Trinkwasser zu befüllen und am Hausanschluss an der Hauptabsperrarmatur abzusperren. Ist eine Wohnung und kein ganzes Gebäude betroffen, ist die Absperrarmatur in der Zuleitung zur Wohnung abzusperren.

    Wird ein Gebäude länger nicht genutzt, kann z. B. zur Energieeinsparung auch die Warmwasserlieferung eingestellt werden. Hierzu ist zuerst die Wärmezufuhr zum Warmwasserbereiter zu unterbrechen und dann das gesamte Warmwasser-System bis zum Austritt von Kaltwasser an allen Entnahmestellen zu spülen.

    Bitte die Leitungen nicht entleeren, da dadurch Verschmutzungen und Verkeimungen in die Trinkwasser-Installation gelangen können.

  • Wie wird eine stillgelegte Trinkwasser-Installation wieder in Betrieb genommen?

    Meist genügt es, alle Entnahmestellen vollständig zu öffnen und das Wasser bis zur Temperaturkonstanz abfließen zu lassen, also bis sich die Temperatur des Trinkwassers nicht mehr ändert.

    Wie beim bestimmungsgemäßen Betrieb gilt: Am besten ist, einmal mit kaltem und einmal mit heißem Wasser von mehr als 55 °C durchzuspülen, um den Bakterienbefall zu reduzieren.

    Bei Inbetriebnahme nach einer Unterbrechungszeit von bis zu vier Wochen sollte stärker gespült werden. Hierzu sind, beginnend am Anfang des Leitungssystems, die Entnahmestellen zu öffnen und nach ca. fünf Minuten, wieder am Anfang des Leitungssystems beginnend, zu schließen.

    Bei einer Unterbrechung von mehr als vier Wochen, sind die Leitungen abzusperren. Bei Inbetriebnahme ist beispielsweise nach den Vorgaben des Merkblattes vom Zentralverband Sanitär, Heizung und Klima (ZVSHK) zu spülen. Bei Detailfragen wenden Sie sich an ein Installationsunternehmen.

    Bitte die Leitungen nicht entleeren, da dadurch Verschmutzungen und Verkeimungen in die Trinkwasser-Installation gelangen können.

  • Stilllegung länger als sechs Monate oder Entleerung

    Ist die Trinkwasser-Installation entleert worden oder befand sich länger als sechs Monate im befüllten Zustand, ist immer ein Fachinstallationsunternehmen zur sicheren Wiederinbetriebnahme zu beauftragen.

  • Worauf muss der Betreiber noch achten?

    Arbeiten an der Trinkwasser-Installation dürfen nach § 12 AVBWasserV nur von Installationsfirmen durchgeführt werden, die Ihre fachliche Qualifikation nachweisen müssen und beim Wasserversorgungsunternehmen als berechtigt eingetragen sind. Diese ‚Vertrags-Installationsunternehmen‘ (VIU) sind in der Regel die Installateure vor Ort und können sich ausweisen.

    Der Betreiber selbst darf keinen Eingriff an der Trinkwasser-Installation vornehmen und muss sich an das Vertrags-Installationsunternehmen (VIU) wenden.

  • Weiterführende Informationen