Energie direkt von der Küste

Pressemeldung

Detailansicht

Was für ein PoP

Am Freitag installierten die Stadtwerke direkt bei der Fördeland Therme das Technikgebäude (PoP = Point of Presence) für Glücksburgs Glasfaser-Zukunft. Aufgrund der speziellen Technik-Ausstattung ist bei diesem PoP alles etwas größer als bei anderen Standorten.

21,5 statt 18 Tonnen schwer, 9 statt 7 Meter lang. Breite und Höhe bleiben mit 3,11 und 2,70 gleich. Entsprechend reichte auch der sonst eingesetzte 100 Tonnen-Kran nicht mehr aus, hier musste ein 130 Tonnen schweres Gerät den PoP des dänischen Herstellers Priess auf die exakt ausgerichtete Grundplatte hieven.

Inzwischen geht das Ganze aber schon relativ schnell über die Bühne. Der Kran traf um 7:00 Uhr direkt bei der Fördeland Therme ein und war schon um 8:00 Uhr schwenk bereit. Dann begann die echte Maßarbeit. Rund eine Stunde später war kranseitig schon alles erledigt und die Stadtwerke konnten die Anschlussarbeiten starten.

Der PoP ist technisch so dimensioniert, dass er 4.000 Haushalte mit schneller Glasfaser der Stadtwerke Flensburg versorgen kann.


Ulla Meixner, Geschäftsbereichsleiterin Telekommunikation bei den Stadtwerken, freut sich über den nächsten Baufortschritt: „Mit dem PoP haben wir die Voraussetzung für den Anschluss von Glücksburgs weißen Flecken an unsere Glasfaserleitungen geschaffen. Er ist quasi der Hauptverteiler und wie in allen unseren Anlagen gibt es auch hier keinen Millimeter Kupferkabel. Wir bauen Glasfaser konsequent bis in die Wohnungen. So haben alle die gleichen hohen Übertragungsgeschwindigkeiten, egal wie viele Haushalte gerade gleichzeitig online sind.“

Kristina Franke, Glücksburgs Bürgermeisterin, ergänzt: „Mit der Kapazität von 4.000 Hauhalten können die Stadtwerke nicht nur die weißen Flecken mit Glasfaser erschließen, sondern es ist auch die Voraussetzung für den Anschluss großer Teile Glücksburg geschaffen sobald hier die Vermarktung startet."

Feedback