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Flensburgs Wärmeverbrauch sinkt

Die ersten beiden Monate des Jahres 2020 waren deutlich wärmer als sonst. Das spiegelt sich auch im Wärmeverbrauch wider. Er geht merklich zurück.

Im Vergleich zum Vorjahr um fast 9 % und im Vergleich zum geplanten Absatz noch stärker um rund 12 % zurück (die Planmenge errechnen die Stadtwerke immer aus dem durchschnittlichen Verbrauch der letzten fünf Jahre). Thomas Räther, Geschäftsbereichsleiter für die Stadtwerke-Netze, bewertet das aufs Jahr: „Da wir rund ein Drittel unseres Jahresabsatzes in den ersten beiden Monaten des Jahres tätigen, fällt ein derartiger Rückgang schon stark ins Gewicht.“

Dirk Roschek, Leiter der Erzeugung ergänzt: „Das entspricht einem Rückgang beim Wärmeabsatz von mehreren tausend Haushalten.“

Hauptgrund für den Rückgang: Die höhere Durchschnittstemperatur. Sie lag im Januar 2020 bei 6,1° C, im Januar 2019 war es mit 2,7° C mehr als doppelt so kalt. Im Februar näherten sich die Jahre an und die Temperaturen lagen „nur“ ein halbes Grad auseinander. Im Vergleich zum Mittelwert der letzten zehn Jahre waren Februar 2019 und 2020 aber mehr als doppelt so warm wie üblich. An der Anzahl der Wärmekunden hat der Absatzrückgang auf jeden Fall nicht gelegen. Hier konnten die Stadtwerke die Anzahl der Anschlüsse von 18.644 auf über 19.000 erhöhen. Neuen Kunden in den Neubaugebieten, aber auch „Nachverdichtungen“ sorgten hier für den Zuwachs. „Nachverdichtungen“ sind einige wenige Häuser in Flensburg, die aufgrund baulicher Besonderheiten oder einer speziellen Lage noch keinen Wärmeanschluss hatten.

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