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greenco2ncept

greenco2ncept

Fast alle Flensburger werden aus dem Heizkraftwerk mit Fernwärme und Strom aus umweltschonender Kraft-Wärme-Kopplung versorgt. Das zentrale Flensburger Kraftwerk bietet mit dieser umfassenden Versorgung aller Haushalte einen hervorragenden Hebel für die Verminderung der CO2-Emissionen für die gesamte Region. Hier können mit vertretbarem Aufwand an einer zentralen Stelle höchstmögliche Effekte erzielt werden. Das Kraftwerk bildet damit eine zentrale Stellgröße für alle CO2-Emissionen vor Ort. Die Mittel zur Schadstoffreduzierung können hier viel effektiver eingesetzt werden als wenn in jedem einzelnen Haushalt Umweltschutzmaßnahmen wie z.B. der Einbau von Filtern durchgeführt werden müssten.

Die Energieerzeugung im Kraftwerk erfolgt per Kraft-Wärme-Kopplung mit dem Rohstoff Steinkohle. Dieses Verfahren ist als umweltschonend  anerkannt, da es einen hohen Wirkungsgrad von ca. 85% aufweist, die eingesetzten Brennstoffe also zu 86% ausnutz.

Ziel des Projektes green co2ncept ist, das Flensburger Heizkraftwerk bis zum Jahr 2050 komplett CO2-neutral zu betreiben. Dies ist nur über den Ersatz der Kohle durch entsprechende Brennstoffe mögliche.

Bisher wurde das Flensburger Kraftwerk zu 100% mit Steinkohle betrieben. Diese wird schon durch Ersatzbrennstoffe ersetzt. Maximal 25% der Steinkohle können maximal ausgetauscht werden. 40 – 60% der Ersatzbrennstoffe sind als erneuerbare Energien anerkannt und führen bereits zu einer Einsparung der CO2-Emissionen.

Die Steinkohle soll im Laufe der Jahre weiter durch Brennstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen ersetzt werden, im nächsten Schritt durch Holzhackschnitzel, die seit 2008 bereits in geringen Mengen im Kraftwerk verbrannt werden.

Eine vollständige CO2-Neutralität des gesamten Flensburger Heizkraftwerkes kann nur schrittweise bis zum Jahr 2050 erfolgen. Schließlich müssen hier bestehende Anlagen eines Kraftwerkes umgebaut oder Teile davon neu errichtet werden.

Die nächsten fest eingeplanten Teilschritte sind:

  1. Die weitere Erhöhung des Wirkungsgrades im Kraftwerk, wodurch die Emission bei gleicher Leistung weiter sinken, da weniger Brennstoffe für die gleiche Menge erzeugter Energie notwendig sind.
  2. Der Ersatz von zwei älteren Kohlekesseln durch eine moderne Erdgasanlage, die bei gleicher Leistung 40% weniger CO2 ausstößt. Bundesweit werden so ca. 160.000 Tonnen CO2 eingespart. Der Staub und Schwefeldioxid-Ausstoß werden ebenfalls deutlich sinken. Dazu mehr unter dem Stickpunkt "Kessel 12" (link einbauen), unter dem das Projekt bei den Stadtwerken geführt wird. Immerhin werden hier fast 139 Millionen Euro bis zum Jahr 2016 investiert, um die Umwelt zu schonen und die Effektivität weiter zu steigern.
  3. Die weiteren Schritte zur Reduzierung der kompletten CO2-Emissionen stehen noch nicht endgültig fest, werden aber bereits diskutiert und in den nächsten Jahren festgelegt.
 

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