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KWK plus

Zur Verringerung der CO2-Emissionen

Auf dem Weg zum CO2-neutralen Heizkraftwerk 2050 haben die Stadtwerke in den Jahren 2004 bis 2008 mehr als 60 Mio. Euro in das Projekt „KWKplus“ investiert. Dadurch können bis zu 25 % der Steinkohle durch Ersatzbrennstoffe (sortierte und qualitätsgeprüfte Gewerbeabfälle mit biogenem Anteil bis zu 60 %) und Holzhackschnitzel (HHS) ersetzt werden.

Dadurch werden jedes Jahr einige zehntausend Tonnen CO2 weniger emittiert.

Die im Projekt neu installierten Gewebefilteranlagen hinter den drei Wirbelschichtkesseln reduzieren die Emissionen erheblich. Den gesetzlichen Grenzwert für Staub von 20 mg/Nm³ haben die Stadtwerke Flensburg für sich freiwillig auf 10 mg/Nm³ reduziert. In der Realität wird er aber noch deutlicher unterschritten. Im Jahr 2012 lag er im Schnitt bei 0,02 mg/Nm³ und damit 99,9 % unter dem gesetzlichen Grenzwert.

Seit Herbst 2008 verbrennen die Stadtwerke in einem der drei Wirbelschichtkessel mehrere tausend Tonnen Holz in Form von Holzhackschnitzeln.

Aufgrund der aktuellen Preise für Steinkohle, CO2-Emissionen und Holz ist der Einsatz von Holzhackschnitzeln eigentlich zu teuer. Dies hält die Stadtwerke Flensburg aber nicht von ihrem Ziel und der Vision ab, im Rahmen ihres „greenco2ncept“, Steinkohle zunächst durch Ersatzbrennstoffe und Holzhackschnitzel und bis 2050 komplett durch erneuerbare Energieträger zu ersetzen.