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Zusätzliche Informationen

Auf dem Weg zum CO2-neutralen Kraftwerk

Projekt Kessel 12 - Auf dem Weg zum CO2-neutralen Kraftwerk

Im Jahr 2011 haben die Stadtwerke entschieden, das Projekt Kessel 12 zur Modernisierung Ihres Heizkraftwerkes Flensburg umzusetzen. Im Rahmen des Projektes wurden bis 2016 in folgenden Teilprojekten 128 Mio. Euro investiert:

Neue Gas- und Dampf-Turbinenanlage (GuD) Kessel 12

Die Stadtwerke Flensburg produzieren heute im zentralen Heizkraftwerk in umweltfreundlicher Kraftwärmekopplung Wärme und Strom in sechs Kesseln.

Zwei ältere Kohle-Kessel wurden bis zum Jahr 2016 durch eine neue, moderne GuD-Anlage, den „Kessel 12“, ersetzt. Leistung: 75 MW thermisch und etwa 75 MW elektrisch.

Davon profitiert die Umwelt: Durch den Ersatz des Brennstoffes Kohle durch Gas in der neuen GuD-Anlage werden bei gleicher Erzeugungsleistung 40 % weniger CO2 ausgestoßen.

Modernisierung Kessel 5

Der Kessel 5 wurde automatisiert und von Schweröl- auf umweltfreundlicheren Erdgas- und Leichtölbetrieb umgestellt.

Ertüchtigung Reserve-Heizwerke

Die Stadtwerke Flensburg betreiben vier Reserveheizwerke. Eines davon, das Reserveheizwerk Engelsby, wurde automatisiert und kann künftig als dezentrales Spitzenlastheizwerk an besonders kalten Wintertagen eingesetzt werden. 

Erdgasanbindung Ellund-Flensburg

Zur Versorgung der neuen Gas- und Dampfturbinenanlage (GuD) Kessel 12 und des umgerüsteten Kessel 5 wurde zum Ende 2014 eine etwa zwölf Kilometer lange Hochdruck-Erdgasleitung gebaut. Sie verläuft von Handewitt-Ellund bis nach Flensburg.

Demontage der Kessel 6, 7 und 8

Die alten, mit Kohle betriebenen, Kessel 7 und 8 und der nicht mehr genutzte Kessel 6 wurden und werden ausgemustert und anschließend demontiert. 

Zentralwarte und Automatisierung

Bislang verfügten die Stadtwerke im Heizkraftwerk Flensburg über drei Leitwarten. Diese drei Warten wurden auf eine neue Zentralwarte konzentriert, die im GuD-Gebäude neu errichtet wurde. Die Bedien- und Steuerungstechnik wurde modernisiert.

Ertüchtigung Turbinen

Die Turbinen zur Stromerzeugung wurden im Rahmen des Projektes an die neue zentrale Leittechnik angebunden. Die Turbine 5 ist seit längerem außer Betrieb und wurde 2014 demontiert.