Newsletter

Unternehmensbereiche
Home
Unternehmen
Presse
Pressemeldungen

Stadtwerke Flensburg überholen Reserveheizwerke

09.03.12 | Der Flensburger Energieversorger betreibt in Flensburg vier Reserveheizwerke. Beim Reserveheizwerk Süd in der Flensburger Nikolaiallee besteht aktueller Sanierungsbedarf schon in der nächsten Woche.

Im Rahmen einer Routineprüfung wurde festgestellt, dass die statische Standsicherheit des Schornsteins rechnerisch nicht mehr gegeben ist. Rund 30 Meter des insgesamt 90 Meter hohen Schornsteins müssen Stück für Stück per Hand abgetragen werden. Bis zu fünf Mitarbeiter eines auf Schornsteinbau und -abriss spezialisierten Unternehmens arbeiten dazu von einem Mobilkranausleger. Die abgerissenen Teile werden in einen Container befördert, der sich etwa in Höhe des Kransauslegers befindet. So sind die Arbeiten schon von weitem zu erkennen.

Rainer Hensel, zuständig bei den Stadtwerken für die Arbeiten in den Reserveheizwerken, erläutert die Gründe für die Arbeiten: "Bei dem Schornstein des 1981 in Betrieb genommenen Reserveheizwerkes kam es zu Abplatzungen an den außen liegenden Ziegeln. Feuchtigkeit war in Risse eingedrungen und hatte bei Frost zu den Schäden geführt." Eine Kernbohrung, auf deren Basis alle Schichten des Schornsteins bewertet werden konnten, gab nun Aufschluss über den allgemeinen Gesamtzustand des Bauteils. Obwohl er die letzten Winterstürme gut überstanden hat, konnte bis zum heutigen Tag nicht konkret bewertet werden, ab welcher Windstärke eine Gefahr mit der Stabilität bestehen könnte. Aus diesem Grund erfolgte eine sogenannte Windlastberechnung, die ergab, dass eine Gefährdung ab Sturmsstärke besteht.
Um Gefährdungen auszuschließen beginnen die Stadtwerke kurzfristig in der nächsten Woche mit dem Abbau von rund 30 Metern Schornstein. Wenn die Arbeiten in etwa vier Wochen beendet sind, können Gefährdungen ausgeschlossen werden. In Kürze wird entschieden, ob im Herbst 2012 der verbliebene Restschornstein abgerissen und durch einen neuen Stahlschornstein ersetzt wird. Da das Reserveheizwerk schon von schwerem auf leichtes Heizöl umgestellt wurde, kann der zukünftige Schornstein in jedem Fall deutlich niedriger ausfallen als der Alte, da mit der Umstellung des Brennstoffes die Emissionswerte deutlicher sanken. Die Kosten für den gesamten Schornsteinabriss dürften sich im sechsstelligen Bereich bewegen.

Tritt Sturm auf, werden die Abrissarbeiten verschoben. Vorsorglich sind dann auch die angrenzende B 200, die Bahnstrecke Hamburg - Flensburg und die angrenzenden Straßen im Umkreis von 130 - 150 Metern des Reserveheizwerks zu sperren. Für Dirk Roschek, Geschäftsbereichsleiter Erzeugung bei den Stadtwerken, hat die Sicherheit oberste Priorität: "Die Sicherheit der Anwohner, der Bevölkerung und auch der Bauarbeiter hat für uns absoluten Vorrang und steht bei allen Entscheidungen an erster Stelle." Im eher unwahrscheinlichen Fall einer Sperrung würde eine weitere gesonderte Information schriftlich an die Bevölkerung und natürlich die (wenigen) Anwohner erfolgen.
Diese werden unabhängig davon direkt über die bevorstehenden Bautätigkeiten informiert. Die zuständigen Behörden wie TBZ, Feuerwehr, Ordnungsamt und Straßenbauamt sind bereits informiert worden. Da die Schornsteine aufgrund ihrer Höhe ein Hindernis für den Luftverkehr darstellen, ist auch die Luftfahrtbehörde eingebunden. Das Service-Center der Stadtwerke steht unter 0461 487 4440 mit Informationen für alle Fragen zur Verfügung.

Im Reserveheizwerk Engelsby aus dem Jahr 1980 wird in diesem Jahr im Rahmen des Kessel 12 Neubauprojektes der Stadtwerke geplant und ein neuer Schornstein erbaut. Hier können die Bautätigkeiten sowie die Abrissarbeiten für den 60 m hohen Schornstein wie geplant am 2. April 2012 beginnen. Auf dem Fundament des alten Schornsteins wird ein neuer errichtet, der deutlich niedriger ist. Alle Arbeiten sollen zu Beginn der Heizperiode 2012 erledigt sein.

Im Reserveheizwerk Nord (Baujahr 1985) am Lornsendamm müssen aktuelle Untersuchungen zeigen, ob ebenfalls Sanierungsbedarf besteht. Die Glücksburger Anlage (Baujahr 1986) befindet sich in einem so guten Zustand, dass dort keine größeren Arbeiten geplant sind.

Insgesamt ist die Versorgungssicherheit der Flensburger Haushalte mit Fernwärme durch die Arbeiten an den Reserveheizwerken nicht gefährdet.


Ansprechpartner Stadtwerke Flensburg
Peer Holdensen, Pressesprecher
Telefon: 0461 487-1365    Telefax: 0461 487-2365
E-Mail: peer.holdensen@stadtwerke-flensburg.de
Internet: www.stadtwerke-flensburg.de


Joachim Polzin, Pressesprecher überregional
Kommunikation und Energiepolitik
Telefon: 0461 487-3037    Telefax: 0461 487-2337
Mobil: 0170 5612432
E-Mail: joachim.polzin@stadtwerke-flensburg.de
Internet: www.stadtwerke-flensburg.de

zurück

 

Darauf sind wir stolz

Die Stadtwerke Flensburg wurden mehrfach ausgezeichnet!

zu den Auszeichnungen


Kunden werben Kunden

Überzeugen Sie Freunde und Verwandte von den günstigen Stadtwerke-Produkten und erhalten Sie 20 Euro eXtra!

mehr Informationen