Energie direkt von der Küste

Energie direkt von der Küste

Das EEWärmeG & KWKModG

Rechnen Sie mit Klima!

Im Rahmen des neuen Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes (EEWärmeG) und des KWK-Modernisierungsgesetzes (KWKModG) möchten die Bundesregierung und die EU zur CO2-Einsparung und Erhöhung der Energieeffizienz Fernwärmenetze auf- und ausbauen. Dabei werden sowohl umweltschonende Strom- und Wärmeerzeugungstechniken als auch Netze, d. h. Transportleitungen, gefördert. Wir freuen uns, dass der Gesetzgeber mit der Förderung des Fernwärmeausbaus dessen umweltfreundliche Eigenschaften unterstreicht und wir in die Lage versetzt werden, in unsere Region investieren zu können. Diesen Vorteil geben wir gerne an unsere Fernwärmekunden weiter – das sehen Sie an unseren günstigen Hausanschlusstarifen.

Das KWKModG kurz & kompakt

Der Bund unterstützt die Modernisierung und den Bau von Fernwärmenetzen mit Zuschüssen. Die Förderhöhe beträgt für neu verlegte Wärmeleitungen mit einem Durchmesser bis zu 100 mm 100 € je Meter. Insgesamt darf die Förderung jedoch 40 % der Investitionskosten nicht überschreiten. Bei einem Durchmesser ab 100 mm beträgt der Zuschlag 30 % der Investitionskosten des Neu- und Anbaus. Siehe auch § 7a(1).

Das EEWärmeG kurz & kompakt

Im Sinne des Klimaschutzes und einer nachhaltigen Energieversorgung trat am 1. Januar 2009 das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) in Kraft. Wer neu baut muss seitdem umweltfreundliche Energieformen zur Deckung seines Energiebedarfes einplanen. Zudem können die Länder diese Pflicht auch auf bereits errichtete Gebäude ausdehnen. Zur Wahl stehen dabei Solar- und Geothermie, Umweltwärme sowie Biomasseheizungen. Der erforderliche Anteil regenerativer Energiequellen am gesamten Wärmebedarf beträgt:

  • bei solarer Strahlungsenergie mindestens 15 %
  • bei Biogas mindestens 30 %
  • in allen anderen Fällen mindestens 50 %

 

Doch nicht immer ist der Einsatz erneuerbarer Energiequellen möglich oder sinnvoll. Genauso gut können daher folgende Ersatzmaßnahmen ergriffen werden:

  • der Anschluss an ein Nah- oder Fernwärmenetz, das anteilig aus erneuerbaren Energien bzw. hauptsächlich aus Kraft-Wärme-Kopplung gespeist wird
  • die Nutzung von Abwärme aus Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen
  • die verbesserte Dämmung des Gebäudes über die Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) hinaus

Als Maß der Umweltverträglichkeit wurde in der EnEV der sogenannte Primärenergiefaktor eingeführt. Er besagt, wie effizient und klimaschonend der Brennstoff im Verhältnis zur produzierten Wärme eingesetzt wurde. Dabei ist 0 der beste Wert. Einen Primärenergiefaktor von 0 hat zum Beispiel die Fernwärmeversorgung aus KWK bei Einsatz erneuerbarer Energien. Fossile Energieträger wie Heizöl und Erdgas liegen bei 1,1. Stromheizungen weisen sogar einen Wert von 2,6 auf.

Attraktive Förderungen für Fernwärme sichern:

Rechnen Sie mit dem Klima!

Planen Sie einen Neubau oder die Modernisierung einer Immobilie?
Profitieren Sie auch von direkten Fördermöglichkeiten der KfW-Privatkundenbank.

Über die KfW-Bank fördert der Bund im Rahmen des CO2-Gebäudesanierungsprogrammes den Ausbau einer umweltschonenden Wärmeproduktion. Wer in seinem Zuhause auf Fernwärme anstelle einer herkömmlichen Heizungsanlage setzt, wird belohnt. Grund dafür ist, dass Fernwärme aus Kraft-Wärme-Kopplung und erneuerbaren Energieträgern ein besonders gutes Verhältnis von eingesetzter zu abgegebener Energie aufweist und so geringe CO2-Emissionen verursacht.

  • Wie wird gefördert?

 Je nach Effizienzsteigerung mit bis zu 20 % Zuschuss zu den Investitionskosten, max. 15.000 € pro Wohneinheit oder durch zinsgünstige Darlehen bis zu 75.000 € mit Tilgungszuschüssen von 5 % bis zu 15 % bei einem effektiven Jahreszins ab 1,41 %.

  •  Was wird gefördert?

• Anschlusskosten ans Fernwärmenetz
• Einbau der Anlagentechnik für die Fernwärmeversorgung
• Ausbau der Altheizung sowie des Gas-/Öltanks einschließlich deren Entsorgung und den Austausch der Heizkörper


Nähere Informationen finden Sie auf der Internetseite der KfW-Bankengruppe.

 

Feedback