PEF Zertifizierung

Primärenergiefaktor

PEF Zertifizierung

Verhältnis von eingesetzter Primärenergie zu abgegebener Energie

Mit der Einführung der Energieeinsparverordnung (EnEV) am 1. Februar 2002 wird neben einem vom Gebäudetyp abhängigen Transmissionswärmeverlust auch die maximal zulässige Jahresmenge des gebäudespezifischen Primärenergiebedarfs (PEF) begrenzt. Der Primärenergiefaktor zeigt das Verhältnis von eingesetzter Primärenergie zu abgegebener Energie an. Je kleiner der PEF, desto umweltschonender und effizienter ist der Energieeinsatz und -aufwand von der Quelle bis zum Energieverbraucher. Durch einen niedrigen PEF ergibt sich die Möglichkeit, innerhalb bestimmter Grenzen die Ausgaben für Wärmedämmung und Heizanlagentechnik wechselseitig zu optimieren.

Die Ermittlung des Jahres-Primärenergiebedarfs berücksichtigt auch die Aufwendungen, die bei der Gewinnung und beim Transport der Primärenergie bis zum Gebäude anfallen, indem diese vorgelagerten Verluste in die Primärenergiefaktoren der Energieträger eingerechnet werden. Die Primärenergiefaktoren fossiler und regenerativer Brennstoffe sind im Wesentlichen konstant. Durch die Vielfalt an Möglichkeiten der Wärmeerzeugung (Brennstoffmix, KWK-Anteil, Anlagenstruktur) weist die Fernwärme eine große Bandbreite auf. Die Erzeugung der Fernwärme findet darüber hinaus üblicherweise außerhalb des Gebäudes statt.

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