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Fukushima – 1 Jahr nach der Katastrophe

| Was hat unsere Spendenaktion aus 2011 bewirkt?

Die verheerende Katastrophe im japanischen Fukushima jährt sich in diesen Tagen zum ersten Mal. Daher möchten sich alle Mitarbeiter der Stadtwerke Flensburg nochmals herzlich bei allen Kunden bedanken, die an der »Herupu(Hilfe)-Spendenaktion 2011« teilgenommen haben. Ohne IHR Engagement wären die Hilfsgelder von über 80.000,- Euro nicht zusammen gekommen. IHR Engagement kam der Region um Fukushima und besonders den notleidenden Japanerinnen und Japanern zu Gute. Die gesammelten Spenden der Stadtwerke Flensburg gingen an konkrete Projekte, welche durch die Deutsch-Japanische Gesellschaft (DJG) in Schleswig-Holstein und durch die Deutsch-Japanische Gesellschaft Region Braunschweig-Peine-Wolfsburg initiiert wurden. Die gesamte Spendensumme wurde Hilfsprojekten vor Ort zur Verfügung gestellt.  

Zum einen erreichten die Spenden das Dorf Iitatemura. Das Dorf liegt zwar außerhalb der ursprünglich um das Atomkraftwerk Fukushima festgelegten Evakuierungszonen, hat aber dennoch unter der starken Strahlung zu leiden. Die DJG in Schleswig-Holstein bat Herrn Daikoku (Vorsitzender der Japanisch-Deutschen Gesellschaft Fukushima) mit dem Bürgermeister der Gemeinde in Japan über konkrete Projekte für Kinder und alte Menschen zu sprechen. Insgesamt wurden 3 Projekte der DJG Schleswig-Holstein mittels Ihrer Spenden unterstützt. Die Spendengelder gingen an den Bau der Kinderkrippe und des Hortes, an die Unterstützung für die Altenpflege und des Altenheims in Iitatemura. Im Rahmen der Hilfe wurde vielen Familien zudem ein möglichst beständiger Zusammenhalt der Generationen ermöglicht.  

Zum anderen erreichten die Spenden die Stadt Minamisanriku. Mit den Gesamtspenden der DJG Region Braunschweig-Peine-Wolfsburg konnte 8 Waisenkindern und 40 Halbwaisenkindern geholfen werden. Die meisten Kinder leben nach dem Verlust ihrer Eltern bei ihren Großeltern. Sie wirken aber, wie ein Mitarbeiter der Stadt Minamisanriku Frau Teruko Balogah (Präsidentin der DJG Region Braunschweig-Peine-Wolfsburg) berichtet, traumatisiert und vermitteln eher einen leblosen Eindruck.  

Der Weg zurück zu einer Normalität ist noch weit. Wir hoffen und wünschen, dass wir das Leben dieser vom Schicksal schwer getroffenen Japanerinnen und Japaner durch die finanziellen Mittel zumindest ein wenig unterstützen konnten.  

Die DJG Schleswig-Holstein, die DJG Region Braunschweig-Peine-Wolfsburg und die Stadtwerke Flensburg bedanken sich herzlich bei allen Unterstützern der »Herupu-Spendenaktion 2011«.

Danke für Ihre Unterstützung!

DJG Schleswig-Holstein
DJG Region Braunschweig-Peine-Wolfsburg